29.12.2011 Video + Kurz-Interview: Sickless

Vor zwei Stunden ging Sickless‘ brandneues Video zum Outro seines Albums „Einsickartig“ online. Der von Josen45 produzierte Song wurde mit stimmigen Bildern visualisiert und gibt dem Kapitel „Einsickartig“ ein bewegtes Schlusswort. Sickless selbst bezeichnet den Clip als spontanes GoPro-Video, um die Auf- bzw. Abarbeitung von „Einsickartig“ zu beenden.



Nach unserem ausführlichen Interview, das wir mit Sickless im Oktober dieses Jahres führten, haben wir ihm nun erneut ein paar Fragen gestellt:

An welchen Orten in Stuttgart wurde das Video gedreht?
Auf dem Hinweg in der U1 zum Max-Eyth-See, an drei Spots am Max-Eyth-See selbst und auf dem Rückweg noch ein bisschen. War mehr so ein experimenteller Trip mit der GoPro, die ich mir letztens gegönnt habe. Für ein paar Spielereien ist das Teil perfekt.

Ist jetzt, wo du die Auf- bzw. Abarbeitung von „Einsickartig“ beendet hast, wieder Zeit für neue Projekte? Wenn ja, was hast du für 2012 geplant?
Alter, die ist bestimmt schon seit zwei, drei Monaten vorbei. Ich habe auch wieder 4-5 Songs fertig und 5-6 sind im fortgeschrittenem Stadium. Die Frage bei wirscheissengold ist eher, in welcher Form wir das alles raushauen. Jeder hat schon ein gutes Stück vor sich hingearbeitet. Theoretisch könnten alle ohne Probleme eine schöne EP raushauen. Das mit dem Sampler überlegen wir uns deshalb nochmal, ob es nicht zu einem späterem Zeitpunkt mehr Sinn machen würde. Aber ich habe definitiv das erste Mal so einen Punkt erreicht, an dem ich garantieren kann, dass man regelmäßig etwas von mir hört. Zumindest 2012. Von wirscheissengold sowieso.

Das neue Jahr steht vor der Tür! Doch welche Rapper haben dich 2011 besonders geflasht?
Ich glaube, dass im deutschen Rap in keinem Jahr so viel los war wie in 2011. Gerade die Facebook-Explosionen von Casper, Cro und Rockstah. Viele coole Künstler gab es auch beim VBT: Die Rosa Rand Gäng, Lance Butters und seine ganze Frank Castle Cooking Gang und natürlich Weekend, den ich zwar schon länger kenn, ich ihn aber jetzt erst dreckigst feier. Bruderliebe gibt’s sowieso für Ahzumjot und die zwei von eou, die endlich kriegen, was sie verdienen. Raf 3.0, Olson und Migo. Boah, sowas darfst du nicht fragen, ich hol da immer so weit aus. Beim amerikanischen Rap war das für mich das Jahr von Mac Miller, Yelawolf, OFWGKTA und Machine Gun Kelly. Zuviel Gutes einfach. Macht Hoffnung und Freude für 2012!


Interview & Text: Stefan Pan

 

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